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22. April 2026

Auf die Piste || Krieg.

Auf die Piste.

Da wollen wir hin. Genauer gesagt, wollen wir überall hin.
Der ein oder andere hat es bereits auf der Website entdeckt „auf die Piste“.

Das ist der Embryo einer Zukunft, in der wir unsere eigenen Grenzen bis ans Limit bringen werden. Bereits 2025 hat es sich mit der Fahrt nach Tirol angekündigt:
Als im Sommer ein Termin 700km entfernt von uns zur Debatte stand, den wir auf dem Weg nach Österreich hätten bearbeiten können eröffnete sich mir ein Gedanke, der bisher außerhalb meines Fokus lag. Nach zwei Tagen im Harz und einem durchgeknallten Hütehund, der mit Maulkorb auf mich einprügelte, stand fest: Wir kommen zu euch.

Selbstverständlich machen wir das nicht einzig und allein, weil wir so geil darauf sind Termine hunderte Kilometer weit weg von uns abzuklappern. Zwischen den Terminen existieren wir:

Nicci und Fabio. Runa und Eliza.
Und wir leben. Wir leben außerhalb fester Strukturen, können uns nicht an eine Gesellschaft anpassen, die uns abverlangt unmenschlich zu sein. 12 Stunden am Tag in unfreiwilliger Knechtschaft für den Lohn eines anderen, Mieten, die so hoch sind, dass neben Arbeit und Schlaf kein Platz für das reale Leben bleibt, unseren Körper und unseren Geist permanent zu ignorieren, weil es sich so gehört. Seit Jahren betet und bettelt die deutsche Bevölkerung um Erleichterung und Ehrlichkeit, doch niemand scheint aus seinen Fehlern zu lernen, es scheint, als hätten sie Angst davor sich zu verändern. Nun, am Ende des Friedens angekommen ist es Zeit zu handeln. Wir leben das, was wir sagen, denn das ist alles was uns bleibt, wenn die Strukturen zusammenbrechen, um sich neu zu ordnen.
Das hier ist keine Schwurbelei, keine Verschwörung, es ist die Realität.
Krieg ist und bleibt ein Teil von uns, lasst uns das nicht mehr ignorieren.

Unabhängigkeit ist ein Wert, für den wir hier in Deutschland, in Europa einstehen müssen. Das funktioniert aber nicht, wenn wir uns als einzelne von anderen abhängig machen. Ein Staat dessen Bürger nicht selbstbestimmt leben können, kann sich nicht verteidigen. Das sehen wir an der allgemeinen Bereitschaft der Öffentlichkeit Deutschland im Kriegsfall zu verteidigen: Sie ist nicht existent.
Das passiert mit einer Gesellschaft, die sich an den Wohlstand gewöhnt hat. Sie hat vergessen, dass ihr Leben es wert ist, verteidigt zu werden.

Wir machen einen Cut. Nein, wir wandern nicht aus, wir lieben unsere Heimat. Deutschland ist fucking lebenswert, obwohl unser deutsches Rechtssystem jenseits jeglicher Sinnhaftigkeit waltet, obwohl unsere Straßen langsam marode werden und unser Schulsystem aus gesunden Kindern, kränkliche Arbeitssklaven macht. Wir wollen bleiben. In Freiheit. In Recht.
Wir sprechen nicht aus der Position  reicher Kinder, wir sind keine Oligarchen oder Politiker. Wir sind Menschen, die hungrig nach einer Zukunft sind, die uns Zeit gibt für wahre Menschlichkeit. Kein Roboterdasein mehr, kein leben auf pump mehr – kein leben in Einsamkeit, um Lebenskosten zahlen zu können, die schon lange jegliche Rechtfertigung verloren haben. Es wird Zeit, dass wir dem Staat seine allmächtige Position über das Leben seiner Bevölkerung  wegnehmen und ihm zurückgeben, wozu er geschaffen wurde:
Die Verteidigung unserer Werte.

Freiheit
Unabhängigkeit
Recht
Menschlichkeit

Für diesen Frieden müssen wir kämpfen. Wir müssen uns der Realität stellen.
Niemand hat jemals behauptet, dass es einfach sei. Wir können uns nicht mehr hinter unseren Bildschirmen verstecken und sinnbefreite Kommentare zu austauschbaren Skandalen machen, wenn wir unsere Meinung weiterhin frei äußern wollen, müssen wir genau das Vorleben. Frei reden, frei denken, frei handeln.

Deshalb gehen wir auf die Straße. Nicht, um zu demonstrieren. Um euch die Augen zu öffnen, für die Schönheit Europas. Wir zeigen euch, wo ihr lebt; dass du nur einen Schritt machen musst, um zu sehen, was dir Wert ist.

Rur, Nordrhein-Westfalen, Heimbach
Rapsfeld morgens in Deutschland
Farbenfrohe Sonnenuntergänge in Jülich, Nordrhein-Westfalen
Familie, hier.

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